Die erste Implementierung von Social Power lief von Februar bis Mai 2016 in zwei Schweizer Städten: Massagno (TI) und Winterthur (ZH), mit 108 rekrutierten Haushaltsteilnehmern, mit letztlich 46, die aktiv gespielt haben. Es gab auch Kontrollgruppen von Haushalten in beiden Städten, die nicht Teil des Spiels waren, aber mit welchen die Ergebnisse verglichen werden konnten.

Das Projekt zielt darauf ab, das soziale Engagement in zwei verschiedenen Gameplay-Kontexten anzureizen und die Verhaltensänderung zu fördern um Elektrizität auf der Haushaltsebene zu sparen, indem man Nachbarschaftsteams bildet: entweder ein kollaboratives Team, in dem die Bürgerinnen und Bürger in der gleichen Stadt versuchen, ein festes, 10% iges Stromeinsparungsziel kollektiv zu erreichen, oder ein konkurrenzfähiges Team, das versucht, am meisten Elektrizität im Vergleich zu einer anderen Stadt zu sparen.

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Im Februar bis Mai 2016 war die mittlere Veränderung des Stromverbrauchs:

Im Februar bis Mai 2016 war die mittlere Veränderung des Stromverbrauchs:

  • -8,73% im Wettkampfteam
  • -8,07% im kollaborativen Team
  • Und die Kontrollgruppe erhöhte ihren Verbrauch um + 1,13%

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Insgesamt waren beide Gameplay-Kontexte (kollaborativ und wettbewerbsfähig) erfolgreich bei der Minderung des Stromverbrauchs und keiner von ihnen übertraf den Anderen. Sie können den Fortschritt der Einsparungen in der Tabelle unten betrachten:
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Durch Umfragen vor und nach dem Projekt zeigten die Teilnehmer eine signifikante Steigerung ihres nachhaltigen Stromverbrauchsverhaltens, ihr Wissen über das Elektrizitätssystem und ihr Gefühl, nach dem Spiel Teil eines Teams zu sein.

Die Teilnehmer kauften deutlich effizientere Geräte als vor dem Spiel, wie man in der Grafik unten sehen kann, wo jede Blase über 0 effizienter ist als zuvor und unter 0 weniger effizient ist. Die Größe der Blase zeigt wie viele Geräte gekauft wurden.

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